Wegbereiter der Torkamera: Am 18. Oktober 2013 wird in Sinsheim Bundesligageschichte geschrieben. Weil ein Loch im Netz ist, gelangt der Kopfball von Leverkusens Stefan Kießling ins TSG-Tor. Keiner kann es sich erklären, Kießling jubelt nur verhalten, die Hoffenheimer schauen sich verdutzt an und Schiedsrichter Felix Brych erhält die Information, die zigtausend TV-Zuschauer haben, auch nicht.
Es gibt noch keinen Videobeweis, nicht mal die Torkamera. Leverkusen gewinnt mit 2:1, nun legt Hoffenheim Protest ein, der abgeschmettert wird. Aber er hat eine segensreiche Folge: zur Saison 2015/16 wird die Torkamera eingeführt.
Der Prolog zu diesem neuen Kapitel des Fußballs wird zwei Jahre zuvor in Sinsheim geschrieben.