Für die Hater
Herbstmeister 2008/09 — und der schlechteste der Bundesliga-Geschichte
Aufsteiger Hoffenheim führt nach 17 Spielen die Liga an, bricht in der Rückrunde mit nur 20 Punkten ein und landet auf Platz sieben.
Hoch geflogen und tief gefallen: Hoffenheim stürmt 2008 als Aufsteiger zur ,,Herbstmeisterschaft“ in der Fußball-Bundesliga. Das hat es zuletzt 1997 mit dem 1. FC Kaiserslautern gegeben, der am Ende sensationell Deutscher Meister wird. Hoffenheim gelingt dies nicht.
Dem unfassbaren Run der Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick mit elf Siegen und nur vier Niederlagen aus 17 Spielen (35 Zähler) und der besten Heimbilanz (23 Punkte) im Ausweichstadion in Mannheim folgt der Absturz. Hoffenheim holt in der Rückrunde nur 20 Punkte und landet mit 55 Zählern auf Platz sieben außerhalb der Europacup-Ränge. Das ist bis heute die schlechteste Endplatzierung eines ,,Herbstmeisters“ in der Bundesliga-Geschichte.
0:4 beim Berliner AK — historische DFB-Pokal-Blamage 2012/13
In der ersten Pokalrunde 2012/13 verliert Hoffenheim beim Regionalligisten Berliner AK so hoch wie kein Bundesligist je gegen einen Viertligisten.
0:4 beim Berliner AK: Die größte fußballerische Peinlichkeit der TSG steht in den Ergebnislisten der ersten DFB-Pokal-Runde der Saison 2012/13. Mit 0:4 verlieren die Hoffenheimer beim Regionalligisten Berliner AK. Nie zuvor ist ein Bundesliga-Team gegen einen Klub aus der Regionalliga (4. Liga) mit so einem hohen Ergebnis aus dem Pokal ausgeschieden…
Bayern-Trauma: 15 Niederlagen und Rummenigges Spott
Karl-Heinz Rummenigge fragte 2008 spöttisch, wo Hoffenheim jahrelang versteckt war — danach folgten elf Jahre Münchner Dominanz.
Bitte nicht nach München! Der FC Bayern wäre nicht der FC Bayern, wenn er nicht in gewohnt ironischer Art über den Emporkömmling geurteilt hätte. Als Hoffenheim im Herbst 2008 als Tabellenführer nach München reist, sucht Karl-Heinz Rummenigge – bei den Bayern für das offene Wort bekannt – nach Erklärungen: ,,1899 Hoffenheim?
Wo haben die sich über all die Jahre versteckt?“ Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen ist, dass mit dem 2:1 für Bayern im Spitzenspiel am 5. Dezember 2008 eine verheerende Negativ-Serie für ,,Hoffe“ in München beginnt. Aus elf Partien in der Allianz Arena holt 1899 Hoffenheim nur zwei Remis.
Dann kommt der 5. Oktober 2019 und die schwarze Serie reißt ausgerechnet am letzten Wiesn-Wochenende, die TSG gewinnt in München 2:1. Zu Hause sieht die Bilanz nicht wirklich besser aus: Den ersten von nur zwei Hoffenheimer Siegen in elf Jahren gegen den Rekordmeister gibt es erst in der Saison 2016/2017 (1:0). Gegen keinen anderen Gegner kassieren die Kraichgauer mehr Niederlagen als gegen den FC Bayern (15) – Stand Dezember 2019.
Champions-League-Debüt 2018/19: drei Punkte aus sechs Spielen
Gegen Manchester City, Lyon und Schachtjor Donezk holt Hoffenheim nur drei Punkte — schwächste Bilanz eines deutschen CL-Neulings.
Champions League auf dem Dorf? Das geht gar nicht! Wenig zufriedenstellend ist auch das Champions-League-Debüt 2018/19. Mit nur drei Punkten aus den sechs Gruppenspielen gegen Manchester City, Olympique Lyon und Schachtjor Donezk legt 1899 Hoffenheim die schwächste Bilanz eines deutschen Champions-League-Neulings hin.
Saison 2012/13: vier Trainer, 19 Niederlagen, Rettung in Dortmund
Erst ein 2:1 am letzten Spieltag beim Deutschen Meister Borussia Dortmund rettet Hoffenheim unter Markus Gisdol in die Relegation.
Katastrophen-Jahr 2012/13: In dieser Saison scheint es, als würde sich Hoffenheim nach fünf Jahren wieder aus der Bundesliga verabschieden müssen. Erst ein hochdramatischer 2:1-Erfolg beim Deutschen Meister und Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund am letzten Spieltag rettet die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol, vierter Coach in dieser Saison, vor dem direkten Abstieg und in die Relegation gegen Kaiserslautern! 19 Saison-Niederlagen und nur acht Siege bedeuten bis heute die Negativ-Werte in der Bundesliga.
Höchste Niederlage: 1:7 beim FC Bayern in der Saison 2011/12
Das 1:7 in München bleibt bis Dezember 2019 die höchste Niederlage der TSG Hoffenheim im bezahlten Fußball.
Höchste Niederlage im bezahlten Fußball: 1:7 in der Saison 2011/12 - in der Bundesliga ist das 1:7 beim FC Bayern München in der Saison 2011/12 die bis Dezember 2019 höchste Niederlage der Kraichgauer.
Höchste Heimniederlage: 0:4 gegen Eintracht Frankfurt 2012/13
Am 2. Spieltag der Saison 2012/13 unterliegt Hoffenheim daheim Eintracht Frankfurt mit 0:4 — Klubrekord.
Höchste Heimniederlage: Die höchste Heimniederlage setzt es in der Bundesliga in der Saison 2012/13 am 2. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt mit 0:4.
Längste Niederlagenserie: zweimal sechs Pleiten in Folge
In den Saisons 2011/12 und 2012/13 verliert Hoffenheim jeweils sechs Bundesligaspiele am Stück.
Die längste Niederlagenserie: Die längste Niederlagenserie im bezahlten Fußball gibt es gleich zwei Mal. In der Saison 2011/12 und in der Saison 2012/13 verlieren die Hoffenheimer jeweils sechs Mal in Folge. Vom 12. bis zum 17. Spieltag der Saison 2012/13 und vom 32. bis 34. Spieltag der Saison 2011/12 und vom 1. bis 3. Spieltag der Saison 2012/13.
Negativrekord: 19 Niederlagen in der Saison 2012/13
In der Saison 2012/13 verliert Hoffenheim 19 von 34 Bundesligaspielen — Vereinsrekord.
Die meisten Niederlagen in einer Saison: 19 Niederlagen gibt es in der Saison 2012/13. Negativrekord für die Kraichgauer.
Sieglos-Serie: zwölf Spiele ohne Sieg in der Debütsaison
Vom 19. bis zum 30. Spieltag der Saison 2008/09 bleibt Hoffenheim zwölf Bundesligaspiele in Folge ohne Sieg.
Die längste Serie an nicht gewonnenen Spielen: 12 Spiele am Stück gewinnt „Hoffe“ nicht in der Saison 2008/09. Es sind die Spieltage 19 bis 30.
TSG-Quiz BETA
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Das TSG-Quiz testet dein Wissen ueber TSG 1899 Hoffenheim — von der Vereinsgruendung ueber legendaere Spiele bis hin zu aktuellen Bundesliga-Statistiken. Sechs Multiple-Choice-Fragen, vier Antwortmoeglichkeiten, nur eine ist richtig. Nach jeder Frage erfaehrst du den Hintergrund — Fakten, die selbst eingefleischte Fans ueberraschen.
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Frage 1 von 6
Wenn Millionen kein Spitzenfußball werden
Die TSG bleibt ein Mittelmaß-Verein — trotz der Hopp-Millionen.
Mittelmaß trotz Hopp-Millionen — Abstiegskampf 2022/23
Unter André Breitenreiter rutscht Hoffenheim 2022/23 in den Abstiegskampf — für Kritiker der Beweis, dass Geld keinen Spitzenklub macht.
Die TSG bleibt ein Mittelmaß-Verein — trotz der Hopp-Millionen. In der Saison 2022/23 unter André Breitenreiter gerät Hoffenheim in den Abstiegskampf. Nie richtig unten, aber auch nie richtig oben. Das ist für Kritiker des Hoffenheim-Modells die ultimative Bestätigung: Geld allein macht keinen Spitzenverein.