Akte TSG 1899 Hoffenheim
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02 Personae

Personae Non Gratae — TSG Hoffenheim

Tim Wiese: Elf Pflichtspiele und davon nur einmal ohne Gegentreffer, so lautet die bittere Bilanz des “Torwart-Prolls“ bei der TSG.

Personae Non Gratae

Tim Wiese: Vom Real-Angebot zur Trainingsgruppe zwei

Wiese soll 2012 auf Beraterrat ein Real-Madrid-Angebot ausgeschlagen haben — in Hoffenheim wird er unter Marco Kurz zur Nummer drei.

Tim Wiese – Das Missverständnis: Elf Pflichtspiele und davon nur einmal ohne Gegentreffer, so lautet die bittere Bilanz des “Torwart-Prolls“ bei der TSG. Wiese lehnt 2012, so die Fußball-Legende, auf Drängen seines Beraters Roger Wittmann, ein Angebot von Real Madrid ab, um in den Rhein-Neckar-Kreis zu ziehen. In jedem Fall eine unkluge Entscheidung, wie sich herausstellt.

Ersatzmann bei Real Madrid hinter Iker Casillas oder Trainingsgruppe 2 in Hoffenheim? Unter Trainer Marco Kurz ist der in den ersten Saisonspielen patzende Nationalspieler nach der Verpflichtung von Heurelho Gomes plötzlich nur noch die Nummer drei unter den Torhütern der Kraichgauer. 2014 gibt der damals 32-Jährige seinen Rückzug aus dem Profifußball bekannt und erlöst damit nicht nur Hoffenheims Bank(-konto).

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Sandro Wagner: Der Selbstdarsteller, den Löw aussortiert

Wagner polarisiert in Hoffenheim mit lautstarker Meinung, tritt nach Streichung aus dem WM-Kader 2018 aus der Nationalmannschaft zurück und geht zu Bayern.

Selbstdarsteller Sandro W. macht in seiner Zeit bei Hoffenheim auch durch lautes Kundgeben seiner Meinung und Selbstinszenierungen auf dem Platz von sich reden. Der 1,94 Meter große Stürmer redet schon immer gerne und viel und nun, auf der großen Fußballbühne angekommen, hört ihm endlich jemand zu. Trotz öffentlicher Kritik an so gut wie allem hält Hoffenheim stets zu ihm und so avanciert Torjäger Wagner zum Nationalmannschafts-Kandidaten.

Wagner sieht sich als Schwimmer gegen den Strom, polarisiert und ist in fremden Stadien der Buhmann. Als ihn Joachim Löw kurz vor der WM 2018 aus dem Kader streicht, führt er das auf seine direkte Art zurück und tritt nach acht Länderspielen zurück. Deutschland kann es verkraften.

Seinen Abgang in Richtung Bayern München kommentiert Trainer Nagelsmann mit der „Möglichkeit für andere Spieler, Verantwortung zu übernehmen und sich neu zu beweisen." Abschiedsschmerz klingt anders.

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Heidels FAZ-Spitze 2007 gegen den Hoffenheim-Aufstieg

Mainz-Manager Christian Heidel beklagt 2007 in der FAZ, Hoffenheim nehme einen der 36 Profi-Plätze weg — Auftakt einer Welle von Liga-Häme.

Christian Heidel wird im Jahr 2007, vor einem Spiel von Mainz gegen Hoffenheim, von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit den Worten „Schade, dass so eine Mannschaft einen der 36 Plätze im Profi-Fußball wegnimmt“ zitiert. „Scheiß Millionäre“, „Ohne Dietmar wärt ihr gar nicht hier“, „mit Hopp als Mäzen geht der Sport kaputt“, „Retortenklub mit Söldnern“ – das sind nur einige Zitate, mit denen der Aufstieg der TSG Hoffenheim missgünstig von anderen Bundesliga-Klubs kommentiert wird.

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Watzkes Hopp-Generalabrechnung auf der BVB-HV 2009

Auf der Jahreshauptversammlung im November 2009 wirft Hans-Joachim Watzke Wolfsburg und Hoffenheim vor, „alle Sahne aus dem Thema rauszulutschen".

Hans-Joachim Watzke und die BVB-Ultras: Der Vorstandsboss von Borussia Dortmund profiliert sich gerne als Chefkritiker von Investoren getriebenen Modellen im Profifußball. Dabei ist er Chef des einzigen an der Börse notierten Fußballvereins in Deutschland. Auch für „Hoffe“ hat der Fußballromantiker der besonderen Art wenig freundliche Worte übrig und formuliert auf der Jahreshauptversammlung des BVB im November 2009: "Gerecht geht es definitiv nicht zu.

Man kann nicht als VfL Wolfsburg oder... wie heißen die...T...HG oder TSG Hoffenheim alle Sahne aus dem ganzen Thema rauslutschen. Die großen Klubs, Borussia Dortmund, Schalke 04, Hamburger SV dazu benutzen, dass die Fans dieser Klubs sich vors Fernsehen setzen, Sky abonnieren, und das Geld, was dann in die Liga kommt, das wird nur erfolgsabhängig bezahlt."

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Geburtsfehler 1998: Watzkes Vorwurf der Ungerechtigkeit

Im selben Statement nennt Watzke die Liga-Zulassung von Wolfsburg und Hoffenheim 1998 eine Ausnahmegenehmigung — und damit ungerecht gegenüber den Traditionsclubs.

"Und Wolfsburg und Hoffenheim, die davon ohnehin schon genug haben, und nur mit einer Ausnahmegenehmigung, einem Geburtsfehler der deutschen Liga '98 überhaupt dafür eine Genehmigung bekommen haben, die partizipieren daran. Das finde ich nicht gerecht."

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BVB-Ultras gegen Hopp: Fadenkreuz-Banner und Stadionbann

Seit Herbst 2008 verunglimpfen Dortmunder Ultras Mäzen Dietmar Hopp; nach Wiederholungen 2018 und 2019 verhängt das DFB-Sportgericht ein dreijähriges Stadionverbot auf Bewährung.

BVB-Ultras: Herbst 2008 - auch bei Fußballfans stößt das Projekt Hoffenheim mit zunehmendem Erfolg nicht auf Zustimmung. Dortmunder Anhänger präsentieren ein Transparent mit Hopps Konterfei, einem Fadenkreuz und der Aufschrift: „Hasta la vista Hopp!“ Das Sportgericht will fortan mit Platzsperren und Geldstrafen gegen die Vereine vorgehen, deren Fans Hopp bedrohen. Im Fall der BVB-Ultras hilft das nichts.

Nach erneuten Schmähungen gegen Hoffenheims Mehrheitseigner droht den Fans von Borussia Dortmund mittlerweile ein Stadionverbot bei der TSG. Während der 1:2 Niederlage des BVB am 20.12.2019 halten Dortmunder Anhänger in Sinsheim beleidigende Plakate in die Höhe und verunglimpfen Hopp mit Gesängen. Genau für einen solchen Wiederholungsfall hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes im Jahr 2018 einen Auswärtsbann in Aussicht gestellt.

Die Dortmunder kommen bei der Verhandlung am 2. November 2018 nach den Ausfällen der eigenen Anhänger im Auswärtsspiel in Sinsheim am 22. September 2018 gerade noch so um einen Punktabzug herum. Das Sportgericht verhängt ein dreijähriges Stadionverbot auf Bewährung.

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TSG-Quiz BETA

Teste dein Wissen

Das TSG-Quiz testet dein Wissen ueber TSG 1899 Hoffenheim — von der Vereinsgruendung ueber legendaere Spiele bis hin zu aktuellen Bundesliga-Statistiken. Sechs Multiple-Choice-Fragen, vier Antwortmoeglichkeiten, nur eine ist richtig. Nach jeder Frage erfaehrst du den Hintergrund — Fakten, die selbst eingefleischte Fans ueberraschen.

Wie viele Fragen hat das TSG-Quiz?

Das Quiz besteht aus sechs Multiple-Choice-Fragen mit je vier Antwortmoeglichkeiten. Die Fragen decken Vereinshistorie, aktuelle Bundesliga-Daten und Prognosen ab.

Woher stammen die Quizfragen?

Die Fragen werden automatisch aus den Akte-Kapiteln von TSG 1899 Hoffenheim generiert — basierend auf ueber 100 recherchierten Fakten, aktuellen Tabellendaten und Oracle-Prognosen.

Wie oft gibt es ein neues Quiz?

Neue Quizfragen erscheinen zweimal pro Woche (Montag und Donnerstag). Die Fragen werden per KI aus aktuellen und historischen Daten zusammengestellt.

Frage 1 von 6

Die Breitenreiter-Episode und der Abstiegskampf

André Breitenreiter übernimmt 2022 und kann die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen.

Breitenreiter 2022: Vom Hoffnungsträger in den Abstiegskampf

André Breitenreiter übernimmt 2022 in Sinsheim und führt die TSG in der Saison 2022/23 in den Abstiegskampf statt nach Europa.

André Breitenreiter übernimmt im Juli 2022 als Cheftrainer die TSG 1899 Hoffenheim. Nach gutem Saisonstart und Platz 6 zur Winterpause stürzt das Team in der Rückrunde dramatisch ab — am Ende droht der Abstiegskampf.

Im Februar 2023 entlässt der Klub Breitenreiter nach nur sieben Monaten. Die Schwankungen — von Hoffnungsträger nach starkem Auftakt zur Person ohne Vertrauensbasis — markieren einen typischen Hoffenheim-Wechsel: hohe Erwartung, kurzfristiger Vertragsbruch, kein Konzept für die Trainer-Kontinuität.

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TSG — Financial Stability Score

RobustHohe EK-Quote (71,4%) — Hopp-E…
Platz 12 der Bundesliga · Liga-Ø 58

Hoffenheim ist ein bilanzielles Paradox: Hervorragende EK-Quote (71,4%) bei gleichzeitig höchster PK-Quote der Liga (61,7%). Übersetzt: Hopp hat viel Geld reingesteckt (hohes EK), aber die laufenden Kosten fressen es auf. Ohne Hopp wäre Hoffenheim weder in der Lage, Bundesliga-Gehälter zu zahlen, noch den Spielbetrieb am Standort Sinsheim aufrechtzuerhalten. Die zentrale Frage: Was passiert nach Hopp?

Häufige Fragen

Wer sind die umstrittensten Figuren bei Hoffenheim?
TSG Hoffenheim hat auch kontroverse Persönlichkeiten erlebt — Menschen, die dem Verein geschadet oder ihn gespalten haben.
Welche Spieler sind bei Hoffenheim in Ungnade gefallen?
Von erzwungenen Abgängen bis zu öffentlichen Fehden — die unerwünschten Figuren der Vereinsgeschichte.
Welche Konflikte prägen die TSG Hoffenheim mit anderen Clubs?
Der Aufstieg ab 2007 löst breiten Liga-Neid aus: Christian Heidel kritisiert Hoffenheim in der FAZ, Hans-Joachim Watzke greift 2009 auf der BVB-Hauptversammlung Wolfsburg und „T...HG" frontal an, und BVB-Ultras zeigen ab 2008 wiederholt Schmähplakate gegen Mäzen Dietmar Hopp.
Was behandelt Personae Non Gratae?
Tim Wiese: Elf Pflichtspiele und davon nur einmal ohne Gegentreffer, so lautet die bittere Bilanz des “Torwart-Prolls“ bei der TSG.
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