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Sandro Wagner: Der Selbstdarsteller, den Löw aussortiert

Wagner polarisiert in Hoffenheim mit lautstarker Meinung, tritt nach Streichung aus dem WM-Kader 2018 aus der Nationalmannschaft zurück und geht zu Bayern.

Selbstdarsteller Sandro W. macht in seiner Zeit bei Hoffenheim auch durch lautes Kundgeben seiner Meinung und Selbstinszenierungen auf dem Platz von sich reden. Der 1,94 Meter große Stürmer redet schon immer gerne und viel und nun, auf der großen Fußballbühne angekommen, hört ihm endlich jemand zu. Trotz öffentlicher Kritik an so gut wie allem hält Hoffenheim stets zu ihm und so avanciert Torjäger Wagner zum Nationalmannschafts-Kandidaten.

Wagner sieht sich als Schwimmer gegen den Strom, polarisiert und ist in fremden Stadien der Buhmann. Als ihn Joachim Löw kurz vor der WM 2018 aus dem Kader streicht, führt er das auf seine direkte Art zurück und tritt nach acht Länderspielen zurück. Deutschland kann es verkraften.

Seinen Abgang in Richtung Bayern München kommentiert Trainer Nagelsmann mit der „Möglichkeit für andere Spieler, Verantwortung zu übernehmen und sich neu zu beweisen." Abschiedsschmerz klingt anders.

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