Vergessen wir Ernährungswissenschaft, Food-Coaching und anderen Schnickschnack – im Hoffenheim der 1950-er Jahre oder beim Bundesliga-Start von Eintracht Frankfurt 1963 sind Wurstspezialisten auf dem Speiseplan der Kicker etwas ganz Normales. Hopp studiert Nachrichtentechnik in Karlsruhe. Er ist ein typischer Wochenend-Heimfahrer, wie so viele aus der Region.\n\nVon Karlsruhe nach Hoffenheim sind es nur 60 Kilometer.
Also: Heim zu Mutter Hopp und zur Freundin – und am Sonntag zur TSG auf den Fußballplatz. Schon mit 17 spielt Hopp in der ersten Mannschaft des Klubs, der damals in der A-Klasse Sinsheim allenfalls absoluten Kennern des baden-württembergischen Fußballs ein Begriff ist.\n\n„Als Mittelstürmer wurde ich in Hoffenheim gebraucht“, berichtet Dietmar Hopp. In „Hoffe“, wie der Ort im badischen Dialekt genannt wird, zahlt man damals noch in Naturalien.