Akte TSG 1899 Hoffenheim
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Dietmar Hopp: Vom Kreisliga-Abstieg zum 350-Millionen-Mäzen

Nach der 2:4-Niederlage gegen den FC Stebbach am 4. Juni 1989 beginnt Hopps Engagement, das den Dorfklub bis in die Champions League trägt.

Juni 1989 für die TSG Hoffenheim alles. Die Mannschaft verliert auf dem Dorfsportplatz 2:4 nach Verlängerung gegen den FC Stebbach und steigt nach einer desaströsen Saison in die Kreisliga ab. Einer der knapp 1.000 Zuschauer der Tragödie an diesem Tag soll Dietmar Hopp sein.

Der Mitbegründer des späteren Software-Giganten SAP lädt den heutigen Präsidenten und damaligen Team-Organisator, Peter Hofmann, wenige Tage später in sein Büro ein. Hopp möchte seinen Herzensverein unterstützen, Hofmann stimmt zu. Aus kleinen Trikotspenden werden große Investitionen, die den Verein letztendlich wieder auf die Füße stellen.

Hopps Investitionen führen den Verein über die Regionalliga zurück in den Profifußball. "Natürlich hätten wir ohne Dietmar Hopp niemals zweite Liga, Bundesliga oder Champions League gespielt", gibt Peter Hofmann gegenüber dem SWR später zu. Rund 350 Millionen Euro investiert Hopp in den Verein.

Unter anderem auch in den Bau der Arena in Sinsheim und das Vereins- und Trainingszentrum in Zuzenhausen.

Erfolgreich mit dem Junior-Trainer Nagelsmann von 02/2016 bis 06/2019 — TSG Hoffenheim. Infografik by Ligalive
Erfolgreich mit dem Junior-Trainer Nagelsmann von 02/2016 bis 06/2019 — TSG Hoffenheim. Infografik by Ligalive