Akte TSG 1899 Hoffenheim
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Momente Dramatische Wendepunkte

Watzkes Fehde und die Rhein-Neckar-Arena

Während BVB-Boss Watzke gegen das „Projekt“ wettert, eröffnet Hoffenheim 2009 als Herbstmeister die 60-Millionen-Euro-Arena.

Watzke dagegen gießt weiter Öl ins Feuer. Er spricht von einer „Benachteiligung der Traditionsvereine“ – und stößt mit seiner Kritik bei weiten Teilen des Dortmunder Publikums auf offene Ohren. Hopp wird kurzerhand zum „Staatsfeind Nummer eins in Westfalen“ erklärt und muss sich Beleidigungen, Diffamierungen und Drohungen gegenübersehen.\n\nBesonders bekannt wird ein Banner eines BVB-Fans, auf dem das Gesicht von Hopp in einem Fadenkreuz mit der Unterschrift “Hasta la vista, Hopp” zu sehen ist.

Aufhalten lässt sich das „Projekt“ Hoffenheim, wie Watzke es gern abfällig bezeichnet, durch solche Aktionen natürlich nicht. Hopp macht Hoffenheim salonfähig.\n\n2009 ist die 60 Millionen Euro teure Rhein-Neckar-Arena fertig. Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum 1999 hat er den Seinen schon einmal ein Stadion gegönnt.

Es ist das 5.000 Zuschauern Platz bietende Dietmar-Hopp-Stadion.\n\nAls die neue Rhein-Neckar-Arena mit einem 2:0 von „Herbstmeister“ Hoffenheim gegen Energie Cottbus zum Rückrundenstart 2009 eingeweiht wird, ist Hopp stolz. „Wir sind nicht mehr der Dorfverein, sondern der Verein der Rhein-Neckar-Metropol-Region mit 2,4 Millionen Einwohnern.“ Von Hopps Mäzenatentum profitieren sie alle im Kraichgau. Auch der alte Rivale aus Zuzenhausen bekommt etwas vom „Hoffenhype“ (Top in Fußball) ab: Für 15 Millionen Euro entsteht dort das Trainingszentrum der TSG 1899 Hoffenheim.

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